Bisherige Publikationen zum Thema Sozialraumorientierung beschäftigen sich meist schwerpunktmäßig mit Projekten in Deutschland, mit Jugendlichen als Zielgruppe der Intervention und fokussieren auf Städte als soziale Räume. Die AutorInnen dieses Bandes gehen der Frage nach, welche Werkzeuge PraktikerInnen der Sozialen Arbeit benötigen, um sozialraumorientiert denken und handeln zu können. Dabei werden verschiedene Bereiche der Sozialen Arbeit wie etwa die Erwachsenenarbeit (Beratungstätigkeit mit Frauen), Gemeinwesenarbeit (Katastrophenhilfe) und die Intervention in lokalen Arrangements unter Zuhilfenahme von Werkzeugen des Sozialmanagements beleuchtet. Der Sammelband gliedert sich in drei Teile – Theorien, Methoden und Beispiele des Good Practice – mit einem Schwerpunkt auf der Topographie ländlicher (sozialpolitischer) Räume.