Laufzeit: April 2010 – Jänner 2011

Projektleitung: Johannes Pflegerl, Ernst Piller (Gesamtprojektleitung)

Forschungsprogramm: benefit

Projektmitarbeiterin: Kathrin Priglinger



Abstract

In Rahmen des Projektes Seniorenchip des Instituts für IT Sicherheitsforschung beschäftigt sich das Arlt Institut mit der Erstellung eines Handbuches für den effizienten Einsatz von Chipkarten zur Verbesserung der Lebenssituation älterer Menschen und deren Angehörigen. Um die Tauglichkeit für SeniorInnen sowie ethische Grenzen solcher neuen Anwendungen herauszufinden, werden Workshops mit Betroffenen durchgeführt. Dadurch soll es ermöglicht werden, dass diese Aspekte bei der weiteren Entwicklung der Anwendungen adäquat berücksichtig werden können. Das Handbuch soll als Leitfaden dienen und neben aktuellen Produkten eine Übersicht über Verbesserungen und neue Anwendungsmöglichkeiten für ältere Menschen und deren Angehörigen enthalten.

 

Details

Über 4 Milliarden standardisierte Chipkarten sind heute weltweit im Einsatz. Das umfangreiche Potenzial von Chipkarten ist erst zum Teil ausgereizt. Vor allem die vielfältigen Möglichkeiten, die Chipkarten in verschiedensten Bauformen (insbesondere als Armband) zur Verbesserung der Lebenssituation von älteren Menschen leisten können, sind noch wenig ausgearbeitet. Einerseits können die existierenden Anwendungen von Chipkarten „seniorInnentauglicher“ gemacht werden, wie z. B. dass ein Bankomat auf Wunsch, ohne Bedienung automatisch immer einen gewissen Bargeldbetrag ausgibt oder Selbstbedienungsgeräte übliche Abläufe chipkartengesteuert vereinfacht durchführen, und andererseits können eine Vielzahl neuer Anwendungen für ältere Menschen ausgearbeitet werden. Dazu gehören vor allem der Notfallbereich, der Bereich Wohnung/Haus und die Aufgaben außer Haus.

Das vorliegende Projekt möchte aufzeigen, wie Chipkarten genutzt werden können, um die Lebensqualität von älteren Menschen grundlegend zu verbessern. Durch Erstellung eines geeigneten Handbuches und Durchführung von Workshops, einer Konferenz und Schulungen zur Stimulierung der relevanten Organisationen, wird für eine geeignete Vorgangsweise in einem breiten Rahmen gesorgt. Da im Projekt neben der Verbesserung existierender Chipkartenanwendungen auch neue Funktionen und Lösungen ausgearbeitet werden, stellen sich daraus auch ethische und soziale Fragestellungen, welche am Arlt Institut bearbeitet werden.

 

Download

  • Pflegerl, Johannes / Priglinger, Kathrin (2011): Soziale Akzeptanz und ethische Aspekte von Techniklösungen für ältere Menschen. Vortrag im Rahmen der Konferenz "SeniorInnenchip - Lösungen zur Verbesserung der Lebenssituation von älteren Menschen" am 26.1.2011 an der FH St. Pölten. [Download .pdf, 183kb]
  • Pflegerl, Johannes / Priglinger, Kathrin (2011): Soziale Akzeptanz und ethische Aspekte von Warn- und Ortungssystemen für Notfallsituationen. Vortrag im Rahmen der Konferenz "SeniorInnenchip - Lösungen zur Verbesserung der Lebenssituation von älteren Menschen" am 26.1.2011 an der FH St. Pölten. [Download .pdf, 106kb]
  • Pflegerl, Johannes / Priglinger, Kathrin (2011): Soziale Akzeptanz und ethische Aspekte von Gesundheitsanwendungen mit Chipkarten. Vortrag im Rahmen der Konferenz "SeniorInnenchip - Lösungen zur Verbesserung der Lebenssituation von älteren Menschen" am 26.1.2011 an der FH St. Pölten. [Download .pdf, 104kb]
  • Pflegerl, Johannes / Priglinger, Kathrin (2011): Soziale Akzeptanz und ethische Aspekte von Chipkartenanwendungen außer Haus. Vortrag im Rahmen der Konferenz "SeniorInnenchip - Lösungen zur Verbesserung der Lebenssituation von älteren Menschen" am 26.1.2011 an der FH St. Pölten. [Download .pdf, 101kb]
  • Pflegerl, Johannes / Priglinger, Kathrin (2011): Soziale Akzeptanz und ethische Aspekte von Chipkartenanwendungen im innerhäuslichen Bereich. Vortrag im Rahmen der Konferenz "SeniorInnenchip - Lösungen zur Verbesserung der Lebenssituation von älteren Menschen" am 26.1.2011 an der FH St. Pölten. [Download .pdf, 114kb]
  • Presseaussendung der Konferenz "SeniorInnenchip - Lösungen zur Verbesserung der Lebenssituation von älteren Menschen" [Download, .doc]

 

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