Abstract

Dieses Projekt soll Vorschläge für ein konkretes Employee-Assistance-Programm unter Berücksichtigung der Lebensweltorientierung der Zielgruppe – Welche Programme fördern, unterstützen, entwickeln Arbeitnehmer/innen in einem salutogenen Sinn ? - erheben.

Literaturrecherchen sowie Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass in vielen BGF-Projekten die Akzeptanz von Maßnahmen sehr gering ausgeprägt ist und / oder nach wenigen Wochen massiv abnimmt. Dieses Projekt soll lebensweltorientierte Maßnahmen definieren und Möglichkeiten zur Implementierung aufzeigen vor dem Hintergrund der Globalisierung in der Wirtschaft, welche ganz besondere Merkmale und Dynamiken für Menschen im Erwerbsprozess aufweisen.


Ausgangslage

In vielen Unternehmen wird durch das Management Betriebliche Gesundheitsförderung angeboten. Dabei zeigt sich eine TOP-DOWN Orientierung bei der Konzeptionierung dieser Projekte. Dies schließt eine geringe Partizipation der Zielgruppe ein. So findet der Sozialisationsprozess der Zielgruppe einen eingeschränkte Berücksichtigung. In vielen Fällen wird von der eigenen Lebenswelt der ExpertInnen und den daraus reslutierdenen Bedürfnissen ausgegangen. Durch vorhergehende Forschungen/Literaturrecherchen/Forschungsberichte verstärkt sich die Annahme, dass Maßnahmen zur Betrieblichen Gesundheitsförderung eine geringe Lebensweltorientierung der Zielgruppe besitzen. Weiters findet eine eingeschränkte Betrachtung der multikausalen Wirkfaktoren bezogen auf Morbidität und Mortalität statt. So werden psycho-soziale und sozio-ökonomische Faktoren in vielen BGF-Projekten kaum oder nur eingeschränkt beachtet. Dies zeigt sich oftmals darin, dass Maßnahmen zur BGF in Teilbereichen kaum oder nur eingeschränkt angenommen werden. Für die Unternehmen bedeutet dies vielfach, dass finanziell aufwendige Projekte über die Verlaufszeit nur eine eingeschränkte Refinanzierung der Projektkosten ermöglichen.


Projektziel

Ziel soll ein konkretes Employee-Assistance-Programm unter Berücksichtigung der Lebensweltorientierung der Zielgruppe – Welche Programme fördern, unterstützen, entwickeln Arbeitnehmer/innen in einem salutogenen Sinn? - erheben.