„Zero Barriers“, ein Leben ganz ohne Barrieren für Menschen mit Behinderungen verfolgt das von der Essl Foundation ins Leben gerufenen Zero Project. Die FH St. Pölten unterstützt Zero Project im Rahmen eines Forschungs- und Entwicklungsprojekts bei der Verbreitung guter Praxisbeispiele.

Projektleitung: Michaela Moser
MitarbeiterInnen: Pascal Laun, Manuela Krivda, Karoline Schwarz
Auftraggeber: Essl Foundation
Laufzeit: März bis Juli 2015

Projektbeschreibung

Seit 2010 werden auf Initiative der Essl Foundation wegweisende Projekte zum Abbau von Barrieren aus aller Welt gesucht, prämiert und der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Neben der jährlichen großen internationalen Konferenz, die Ende Februar in Wien über die Bühne ging, finden heuer erstmals auch in allen Bundesländern regionale Zero Project Konferenzen statt. Das Ilse Arlt Institut für Soziale Inklusionsforschung der Fachhochschule St. Pölten begleitet das Zero Project im Rahmen eines Forschungs- und Entwicklungsprojekts zur Verbreitung innovativer Praktiken und Politiken im Hinblick auf ein selbstbestimmtes Leben und politische Partizipation von Menschen mit Behinderungen. Konkret arbeiten ein Absolvent und zwei Studierende des Departements Sozialer Arbeit unter Leitung von Michaela Moser und gemeinsam mit der Multimediaproduktionsfirma Martin Mair Media an der Erstellung eines Handbuchs. Das Handbuch soll vorbildliche Projekte und Initiativen dokumentieren und Möglichkeiten der konkreten Umsetzung aufzeigen.

„Es tut sich einiges in Sachen Inklusion in Österreich, aber es gibt auch großen Nachholbereich“, so Michaela Moser, „nach wie vor fehlt es vielerorts an entsprechender Landesgesetzgebung und der Förderung von Initativen, die mehr selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderungen ermöglichen. Die Beispiele im Zero-Projekt-Handbuch, zeigen auf was anderswo schon funktioniert und auch hier umgesetzt werden kann. Das reicht von Wohngemeinschaften, in denen Menschen mit und ohne Behinderung zusammen wohnen über gute Modelle persönlicher Assistenz bis hin Peer-Beratungs-Projekten, in denen speziell ausgebildetete Menschen mit Behinderungen andere Menschen mit Behinderungen beraten.“ Das Zero Project verfolgt seit 2010 das Ziel gesellschaftliche Barrieren abzubauen. Das Projekt orientiert sich dabei an der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen.

 

Link: