Im Projekt „bridging gaps“ wird anhand von technischen Fakten und Analysen zum Brückenbau und zum Lebenszyklus einer Brücke (Vor-)Schulkindern gemäß ihrer jeweiligen Bildungsstufe die Funktion einer realen Brücke sowie deren Planung, Kostenrechnung und Instandhaltung dargelegt. Gleichzeitig bietet dies die Möglichkeit, die symbolische Bedeutung einer Überbrückung von sozialen Differenzen wie z.B. Bildungs- bzw. Herkunftsniveaus zu thematisieren und mit den (Vor-)Schulkindern zu reflektieren, wie solche „social gaps“ überbrückt und konstruktiv bearbeitet werden können.

Gesamtprojektleitung: Frank Michelberger (Carl Ritter von Ghega Institut für integrierte Mobilitätsforschung)
MitarbeiterInnen: Sabine Sommer, Susa Binder, Gertraud Pantucek, Özgür Tasdelen
Finanzierung: FFG Talente Regional 4. Ausschreibung
Laufzeit: Juli 2015 bis Dezember 2016
Wirtschaftliche PartnerInnen: Wolfgang Almstädter, im-plan-tat Raumplanungs-GmbH & Co KG
Schulkooperationen:

  • HTL Krems - Berufsbildende höhere Schule, Abt. Bautechnik Tiefbau
  • BHAK/BHAS St. Pölten - 1. Klasse Handelsschule, 9. Schulstufe
  • Kindergarten Neuviehofen - Elementarstufe/Kindergarten
  • NNÖMS St. Pölten - Viehofen
  • NNÖMS Theodor Körner III - 8. Schulstufe - 4e
  • VS Viehofen – Volksschule

Projektbeschreibung

Im Projekt „bridging gaps“ wird anhand von technischen Fakten und Analysen zum Brückenbau und zum Lebenszyklus einer Brücke (Vor-)Schulkindern gemäß ihrer jeweiligen Bildungsstufe die Funktion einer realen Brücke sowie deren Planung, Kostenrechnung und Instandhaltung dargelegt. Gleichzeitig bietet dies die Möglichkeit, die symbolische Bedeutung einer Überbrückung von sozialen Differenzen wie z.B. Bildungs- bzw. Herkunftsniveaus zu thematisieren und mit den (Vor-)Schulkindern zu reflektieren, wie solche „social gaps“ überbrückt und konstruktiv bearbeitet werden können. Mittels einer kultur- und gendersensiblen Didaktik (Anti-Defamation League) und der Orientierung an einer „inklusiven Pädagogik“ (Hinz/Boban), bei der auch die Situation in ihrer jeweiligen Kindergarten- bzw. Schulklasse einbezogen wird, sollen die Herausforderungen bei einer „sozialen Überbrückung“ erkannt werden und dies Möglichkeiten für eine verbesserte soziale Inklusion in den jeweiligen Gruppen aufzeigen.

Durch die Entwicklung, Erprobung und Dokumentation eines neuen Ansatzes zu einer „integrierten Brückeninspektion“ und der Erarbeitung von Kostenanalysen werden die Aufgaben eines realen Forschungsprojekts veranschaulicht und mit „sozialem Brückenbau“ verglichen. Beide Formen der Brückenbildung werden in einer Wander-Ausstellung, die mit SchülerInnen der im Projekt vertretenen vier Bildungsstufen erstellt wird, zusammengefasst sowie bei einem bildungsstufenübergreifendem Theaterstück und einem altersadäquaten „Nachhaltigkeitsquiz“ im Rahmen der (Kindergarten-) und Schulschlussfeste und an der FH St. Pölten interessierten SchülerInnen, Eltern, Angehörigen und PädagogInnen vorgestellt.