Projektleitung: Michaela Moser
Mitarbeiterin: Sabine Sommer
Supervision: Johannes Pflegerl
Auftraggeber: Bosch Immobilienentwicklung KG
Finanzierung: FFG Innovationsscheck plus
Laufzeit: Februar bis Dezember 2014

Projektbeschreibung

Auf dem Areal der ehemaligen Spitzenfabrik im Norden St. Pöltens soll eine intergenerationale Wohnstadt entstehen. Geplant ist die Errichtung von Wohnmöglichkeiten auf Mietbasis sowie Angebote zur wohnungsnahen Freizeitgestaltung sowie Gesundheitsvorsorge und -versorgung, die dem allgemeinen Wohlbefinden und einer umfassenden Gesundheitsprävention im Sinne des Primary Health Care Konzepts dienen sollen. Anliegen des Auftraggebers ist es, eine nutzer*innenorientierte Besiedelung des Areals sicherzustellen, indem die Bedürfnisse und Wünsche potentieller Bewohner*innen bereits in ein Frühstadium der Planung einfließen.


Im Rahmen unseres Forschungsprojekts führen wir Vorfelderhebungen im Hinblick auf den vorhandenen Wohn- und Betreuungsbedarf durch und erarbeiten Grundlagen für ein Konzept zur Besiedelung. Dabei werden sowohl Fragen nach vorhandenen Angeboten und Bedürfnissen rund um  „Betreutes Wohnen im Alter“, als auch jene nach den infrastrukturellen Voraussetzungen für eine empfehlenswerte Besiedelung geschaffen. Besonders berücksichtigt werden dabei Chancen, Möglichkeiten und Grenzen für generationenübergreifenden Wohnen im Sinnen einer Verhinderung von Ghettobildung für ältere Menschen und die Entwicklung eines für die Region St Pölten neuartigen innovativen Siedlungskonzepts, das sich an Prinzipien und Erfahrung von in- und ausländischen Best-Practice-Beispielen genauso orientiert, wie an den Bedürfnissen potentieller/zukünftiger Bewohner*innen.

 

Weiterführende Informationen