Projektleitung: Tom Schmid

Projektsupervision: Monika Vysouzil

Laufzeit: Dezember 2013 - November 2014

ProjektmitarbeiterInnen: Katharina Auer, Sabine Sommer, Andreas Neidl, Pascal Laun, Manuela Krivda

Auftraggeber: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger

 

Abstract

Im Zuge der Gesundheitsreform wird die "Aufwertung der Primärversorgung" seit einigen Monaten sehr stark diskutiert. Es geht darum, die Primärärztliche Versorgung – in Abgrenzung zu Fachärzt*innen und Ambulatorien – zur "natürlichen" Anlaufstelle für Patient*innen zu machen. Mit einer entsprechenden Lenkung der Patient*innen erwartet man eine (finanzielle) Entlastung der höherschwelligen Anbieter von Gesundheitsleistungen. Allerdings besteht derzeit in Österreich kaum gesichertes empirisches Wissen darüber, welche Erwartungen Patient*innen überhaupt an "gute" Primärärztliche Versorgung haben. Dieser Frage soll im gegenständlichen Projekt nachgegangen werden. Ziel des gegenständlichen Projektes ist eine qualitative Erhebung von Erwartungen der Patient*innen an "gute" Primärärztliche Versorgung. Dabei soll ein Sample von Patient*innen narrativ interviewt werden. Die Auswertung dieses Materials soll in einer Typisierung resultieren.

 

 

19.9.2014: Enquete Primärversorgung aus PatientInnenperspektive - Ewartungen, Bedürfnisse und Planung

Im Juli 2014 wurde von der Bundes-Zielsteuerungskommission ein Konzept zur Neuorientierung der Primärversorgung in Österreich verabschiedet. Bis Ende 2016 soll 1% der österreichischen Bevölkerung in Primärversorgungsstrukturen versorgt werden. Um in diesem Umsetzungsprozess die PatientInneninteressen nicht aus den Augen zu verlieren und diese entsprechend berücksichtigen zu können, führte das Ilse-Arlt-Institut der FH St. Pölten, im Auftrag des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger und unter Mitwirkung verschiedener SV-Träger, eine Studie zu PatientInnenerwartungen an die Primärversorgung durch.

Die Ergebnisse dieser Studie werden im Rahmen des ExpertInnenforums vorgestellt und diskutiert werden. Zu diesem Zweck sollen wesentliche Stakeholder zu Wort kommen und wichtige Inputs für die Umsetzung der Primärversorgung in Österreich liefern. Auch soll der Einfluss der PatientInnen auf die Planung der Primärversorgung aufgearbeitet werden. Bei allen Diskussionen stehen die PatientInnen im Fokus, da eine zukünftige Primärversorgung für sie den größten Nutzen hervorbringen soll.

 

Tagungsdokumentation