Sozialer Raum

  • Eine Lebenswelt- und Sozialraumstudie

     

    Projektleitung: Manuela Brandstetter

    Laufzeit: Mai - September 2010

    ProjektmitarbeiterInnen: Katharina Auer, Andreas Neidl, Barbara Rieder

     

     

    Abstract

    Bei der Forschung handelt es sich um eine beauftragte Expertise über die Lebenswelt von Jugendlichen in einer peripheren Kleinstadt, die bis vor 20 Jahren vom Eisernen Vorhang betroffen war. Die Sekundäranalyse kriminalpolizeilicher und arbeitsmarktpolitischer Daten sowie solcher aus dem aktuellen Melderegister bilden gemeinsam mit abgefragten Lebensweltperspektiven den zentralen Erkenntnisgegenstand. Die Studie bildet die Entscheidungsgrundlage für lokale VerantwortungsträgerInnen im Vorfeld der Einführung professionell ausgeführter
    Jugendarbeit vor Ort. Im Erhebungszeitraum von 5 Monaten wurden folgende Punkte erfasst:

    • beliebte Plätze Jugendlicher im Sozialraum
    • Jugend(szenische) Gruppierungen
    • Gefährdungslagen von Jugendlichen
    • Kommunikation zwischen Kommune und Jugendgruppen
    • Arbeitsmarktspezifische Daten, Kriminalpolizeiliche Daten („Opferbelastung Jugendlicher im öffentlichen
      Raum“)
    • Meldestandsdaten

     

     

    Publikationen

    Auer, Katharina / Brandstetter, Manuela / Neidl, Andreas / Rieder, Barbara (2011): Jugend in einer peripheren Kleinstadt - Eine Lebenswelt- und Sozialraumstudie. Tagungsband des 5. Forschungsforums der österreichischen Fachhochschulen. [In Erscheinung]

     

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  • Projektleitung: Manuela Brandstetter

    Laufzeit: Mai - September 2011

    ProjektmitarbeiterInnen: Veronika Stemberger, Andreas Neidl

    Auftraggeber: Landesjugendheim Hollabrunn

     

    Abstract

    Forschungsziel ist es, herauszufinden, welches Bild der Parkanlage bei den Kindern und Jugendlichen bzw. bei den Jugendgruppen selbst präsent ist und welche Bedeutung dieser für sie derzeit hat. So ist aus dem Diskurs zur Jugendbeteiligung in der Bundesrepublik Deutschland bekannt, dass Kinder und Jugendliche seit den 1990ern Fragen der Raumgestaltung und -aneignung eine erhöhte Aufmerksamkeit entgegenbringen und dass die Bedeutung des Themas insbesondere für Fragen des der Bildung und Lebensgestaltung unmittelbaren Einfluss ausüben (vgl. Hurrelmann 2007).

     

  • Forschungsziel ist es, die Bedürfnisse der Jugendlichen in Wien Josefstadt zu erheben und den Bedarf an Jugendeinrichtungen festzustellen.

  • Projektleitung: Manuela Brandstetter

    Laufzeit: Juli - September 2009

    Auftraggeber: Verein lebmit&bunttex

    Finanzierung: FFG Innovationsscheck

    Projektmitarbeiterinnen: Birgit Mayer, Marina Schmidberger, Barbara Rieder

  • Das Modul setzt sich zum Ziel, in Kooperation mit interessierten Gebietskörperschaften und SozialarbeiterInnen eine sozialräumliche Ausrichtung lokaler und regionaler Initiativen, Organisationen und Behörden beratend zu fördern.

  • Forschungsziel ist es, die Bedürfnisse der Jugendlichen in Wien Josefstadt zu erheben und den Bedarf an Jugendeinrichtungen festzustellen.

  • Projektleitung: Manuela Brandstetter

    Laufzeit: Februar 2010 - September 2011

    Projektträger: Verein für soziale Entwicklungsarbeit

    Fördergeber: FGÖ

    Projektmitarbeiterinnen:Sarah Gleich, Stefanie Hengl, Veronika Stemberger

     

     

    Abstract

    Die Forschungsabsicht dieser Untersuchung galt der Abbildung des aktuellen Sozial- und Gesundheitsdiskurses durch BürgerInnen einer österreichischen Grenzgemeinde in ihren verschiedenen funktionalen Rollen als VerantwortungsträgerInnen, StakeholderInnen und BürgerInnen - insbesondere in Gestalt zugezogener Familien mit Kindern - des Sozialraums Heidenreichstein. Als Ziel der Forschung galt es, die Einschätzung der Bedürfnisse von (zugezogenen) Familien aus subjektiver Perspektive (so genannter Lebensweltperspektive), genauso wie aus jener von ExpertInnen und VerantwortungsträgerInnen zu erfassen.Die Fragestellung der Fördergeber (Fonds Gesundes Österreich, Arbeitsmarktservice, Landesrätin für Gesundheit) lautete: Welchen Bedarf an Sozial- und Gesundheitsmaßnahmen haben Jungfamilien - unter besonderer Berücksichtigung des Zuzugs - in der zu untersuchenden Gemeinde?

    Um diesen Bedarf der Familien erfahren zu können, wurden u. a. qualitative Forschungsmethoden eingesetzt, weil eine rein quantitative Erhebung die subjektiven Bedeutungsinhalte des tatsächlichen Bedarfes der Befragten nicht hätte darstellen könnte (vgl. Strauss/Corbin 1996). Vorgefertigte Kategorien (sozialer und gesundheitlicher Benachteiligung) in Gestalt vorab operationalisierter Items abzufragen, würde Scham und Angst vor Stigmatisierung hervorrufen. Aus diesem Grund kamen folgende qualitative Forschungsmethode zur Anwendung: Die Gruppendiskussion (Lamnek 2005), die Familien-Erhebung in Gestalt unstrukturierter Befragungen und die leitfadengestützte ExpertInnen-Befragung nach Meuser/Nagel 2005. Sämtliches Datenmaterial wurde transkribiert, anonymisiert, verfremdet sowie mithilfe des Kodierparadigmas nach Strauss/Corbin (1996) ausgewertet. Im Sinne dieses Verfahrens wurden die Datenerhebung und die -auswertung zum Teil zirkulär geführt und entwickelte Kategorien mussten aufgrund neuer Erkenntnisse immer wieder modifiziert werden. Den Findings wurden Daten aus der Sekundäranalyse des österreichischen Mikrozensus gegenübergestellt, die die qualitativen Befunde untermauerten.

     

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    [Schlagworte: ländlicher Raum, Migration, soziale Benachteiligung, Exklusion]