Altern und Soziale Netzwerke

  • Das Ilse Arlt Institut führt über den gesamten Projektverlauf beginnend bei der Konzeptionierung bis hin zur Umsetzung des Projektes projektbegleitende Analysen der Akzeptanz aller nutzerInnenrelevanten Entwicklungsschritte durch. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die Bedürfnisse von SeniorInnen und deren Angehörigen, die diesen elektronischen Berater später nutzen sollen adäquat berücksichtigt werden.

  • Das Projekt zielt darauf ab, die Einbindung von sozial isolierten älteren Menschen in ihre soziale Umwelt zu verbessern und somit zu einer Steigerung ihrer Lebensqualität beizutragen.

  • Projektleitung: Tom Schmid (Arlt Institut), Hannes Raffaseder (Gesamtprojektleitung)

    Laufzeit: Juli 2011 - April 2012

    ProjektmitarbeiterInnen: Katharina Auer

    Auftraggeber: Niederösterreichische Landesakademie

    ProjektpartnerInnen: Institut für Medienproduktion der FH St. Pölten (Gesamtprojektleitung)

     

    Abstract

    Dieses Projekt versucht, das Know How von pflegenden Angehörigen bedürfnisgerecht zu verbessern. Da die meisten pflegebedürftigen Menschen zu Hause in ihrer gewohnten Umgebung überwiegend von Angehörigen versorgt werden, ist ein ausreichendes und adäquates Wissen der pflegenden und betreuenden Angehörigen notwendig. Diese Informationen müssen nachgehend angeboten werden, da die pflegenden Angehörigen keine Zeit für au0erhäusliche Seminare haben. Auf Grundlage einer empirischen Analyse von notwendigen Themenstellungen und  vorhandener Schulungsmaterialen wird ein Prototyp für eine (interaktive) Informationsplattform inklusive zweier Lehrvideos erstellt.

     

    Ausgangslage

    Die meisten pflegebedürftigen Menschen haben das Bedürfnis, zu Hause in ihrer gewohnten Umgebung versorgt zu werden. Die Hauptlast der Betreuung liegt in Österreich bei pflegenden Angehörigen. Ihnen fehlt oftmals ausreichendes Wissen und Können, wie Pflege in der Praxis bestmöglich umgesetzt werden kann. Nur wenige haben die Möglichkeit, außer Haus Schulungen und Kurse zu besuchen, um sich spezielles Know How aneignen zu können. Daher können auf interaktive Informations-und Kommunikationstechnologie (IKT) gestützte Formen der Schulung unter Einbindung von Lehrvideos unterstützen.

     

    Projektziele

    Ziel dieses niederösterreichischen Pilotprojektes ist die Entwicklung eines Prototyps für eine (interaktive) Informationsplattform mit zwei Lehrvideos. Dafür werden entsprechende Materialien anhand einer ausgewählten Themenstellung entwickelt, IKT-unterstützt aufbereitet und im Internet zur Verfügung gestellt. In den Lehrvideos werden spezielle Pflegetechniken anschaulich demonstriert. Diese Videos können von pflegenden Angehörigen und von VertreterInnen sozialer Dienste nach Bedarf abgerufen werden.
    Ziel des vom Ilse Arlt Institut verantworteten Projektteils ist eine inhaltliche Festlegung des Schulungsmaterials (Themenstellungen) für pflegende Angehörige, wobei Wissen aus der relevanten Literatur sowie aus der Expertise von ExpertInnen und einer (internationalen) Good Practice Analyse einfließen wird.

     

     

    Schlagworte: Informationsplattform, pflegende Angehörige, Niederösterreich, Sozialgeriatrie

     

  • Welche Ansätze für generationenübergreifendes und gemeinschaftliches Wohnen gibt es? Wir erarbeiten ein innovatives Konzepte, welches Wohnmöglichkeiten und Gesundheitsversorgung verbinden und partizipative Architektur, Stadt(teil)planung, Primary Health Care, Quartiersentwicklung und Gemeinwesenarbeit vernetzt.

  • Das Masterprojekt erforscht die Sichtweisen der betroffenen pflegebedürftigen Personen und deren Angehörigen über ihre Erfahrungen in der jeweiligen Betreuungssituation. Daraus sollen Vorschläge für pflegebegleitende sozialarbeiterische Maßnahmen für Niederösterreich entwickelt werden.

  • In der sogenannten "Family Group Conference" werden Lösungen durch die erweiterte Familie in einer Versammlung erarbeitet. Das Ilse Arlt Institut erprobt das Verfahren im Kontext arbeitsmarktpolitischer Projekte in einem Pilotversuch.

  • In Rahmen des Projektes Seniorenchip des Instituts für IT Sicherheitsforschung beschäftigt sich das Arlt Institut mit der Erstellung eines Handbuches für den effizienten Einsatz von Chipkarten zur Verbesserung der Lebenssituation älterer Menschen und deren Angehörigen.

  • Wie können Wohnraum und Wohnformen (in Kombination mit Betreuung) so gestaltet werden, dass alte Menschen die letzte Lebensphase so angenehm und selbstbestimmt wie möglich verbringen können? Das Projekt untersucht Bedürfnisse sowie Beispiele guter Praxis und entwickelt Konzepte.