In der Gesundheitsökonomie ist es weitgehend anerkannt, dass ein "Gatekeepermodell" sehr effizient ist. Dabei wird in jedem Fall ein Hausarzt beigezogen und entscheidet, welche Behandlung der/die PatientIn erhält (Bettruhe, Spitalsambulanz, FachärztIn,…). Doch wie stehen die österreichischen PatientInnen dazu? Ein Forschungsprojekt des Ilse Arlt Instituts ist dieser Frage nachgegangen und hat mit Hilfe von narrativen PatientInneninterviews in Wien und Niederösterreich fünf unterschiedliche typische Herangehensweisen ausmachen können. Diese Ergebnisse wurden am 15.02.2011 an der FH St. Pölten einem interessierten Fachpublikum präsentiert. In einem weiteren Schritt werden die gewonnenen Ergebnisse durch Interviews von HausärztInnen im städtischen und im ländlichen Raum vertieft, ein Endbericht dieses Forschungsprojektes wird im Sommersemester 2011 vorgestellt werden.

Dieses Projekt im Auftrag des Vereins SV Wissenschaft wird von der FFG gefördert. Dem Projektteam gehören Katharina Auer, Stefanie Hengl und FH-Professor Dr. Tom Schmid an.