"Gewalt an Frauen ist leider nach wie vor in allen Teilen der Welt ein Problem, mit dem wir zu kämpfen haben. Sie passiert direkt vor unserer Haustür. Darum ist es wichtig, die Öffentlichkeit für dieses Problem zu sensibilisieren", betonte Bürgermeister Mag. Stadler, der die von Dr. Monika Vyslouzil moderierte Ausstellung eröffnete. 


"Die Kampagne hilft uns zu verstehen, dass Morde tatsächlich und wahrhaftig in unserer unmittelbaren Umgebung passieren können", erinnerten die Veranstalterinnen an das Scheidungsdrama mitten in der St. Pöltner Innenstadt vor einem Jahr am 17. November 2009, bei dem ein 44-jähriger Mann seiner 40-jährigen Frau mit einem gezielten Schnitt die Kehle durchtrennte. Unmittelbar darauf tötete er sich selbst. Das Paar hatte zwei Kinder im Alter von 11 und 17 Jahren.

  • Ausstellungsdauer: 18. bis 26. November 2010, werktags von 8.00 bis 15.30 Uhr im Bürgerservice des St. Pöltner Rathauses  – wir freuen uns über Ihren Besuch!
  • Veranstalterinnen: Gewaltschutzzentrum NÖ, Haus der Frau - Frauenhaus St. Pölten, Frauenbüro St. Pölten, Frauenzentrum St. Pölten, Frauenwohnheim/Emmausgemeinschaft St. Pölten, KAB-Frauen St. Pölten, Mutter-Kind-Wohnheim/Caritas St. Pölten, NÖ Frauentelefon/NÖ Hilfswerk, ÖVP-Frauen St. Pölten, Soroptimist St. Pölten „Allegria“, SPÖ-Bezirksfrauenkomitee St. Pölten


Quelle: st-poelten.gv.at