SozialarbeiterInnen sind in ihrem Berufsalltag immer wieder mit rechtsorientierten Jugendlichen konfrontiert. Zwar weist nicht jeder eine rechtsextreme politische Gesinnung auf - dennoch können beispielsweise Beschimpfungen gegenüber ethnischen Gruppen, ein antidemokratisches Gesellschaftsverständnis oder die Verherrlichung des Nationalsozialismus eine Herausforderung für SozialarbeiterInnen darstellen. Oft sind es junge Erwachsene unter 30 Jahren, die mit rechtsextremen Einstellungen unterschiedlicher Gruppierungen sympathisieren. Und oft begleiten sie schwierige soziale, emotionale oder psychische Probleme.


Die Open Lecture "Wie Sozialarbeit Rechtsextremismus begegnen kann" des Ilse Arlt Instituts mit Christa Bauer*, Autorin von "Rechtsextrem" und im Mauthausen Komitee Österreichs, und Fatih Özköseoglu, Streetworker im Verein I.S.I - Initiativen für soziale Integration in Schärding, will nicht nur aufzeigen, warum gerade Jugendliche sich zu rechtspopulistischen Bewegungen hingezogen fühlen, sondern auch, wie SozialarbeiterInnen dieser Entwicklung begegnen können.

 

Christa Bauer gibt einen Überblick über den Wandel des Rechtsextremismus hin zu einer Jugendkultur sowie über moderne rechtsextreme Strömungen in Europa und diskutiert die Notwendigkeit einer Ausstiegshilfe für rechtsextreme Jugendliche.

 

 

 

 

Fatih Özköseoglu präsentiert anhand seiner Praxiserfahrungen als Streetworker welche Ursachen die Hinwendung zum Rechtsextremismus haben kann sowie Möglichkeiten, wie SozialarbeiterInnen Jugendlichen mit rechtsorientierten Einstellungen in ihrem Berufsalltag begegnen können.

 

 

 

Dienstag, 5.11.2013, 17.30-19.15 Uhr, SR 1.12, FH St. Pölten.

InteressentInnen sind herzlich eingeladen!

 

Um Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bis 4.11.2013 wird gebeten.

 

*statt Willi Mernyi, der ursprünglich angekündigt war.