Mehr als 20 interessierte SelbstvertreterInnen, KlientInnen und UnterstützerInnen kamen am 10. Juni 2013 zu einem vom Ilse Arlt Institut organisierten ersten Vernetzungsworkshop zu KlientInnen-Selbstvertretung und -Partizipation in Lehre und Praxis der Sozialen Arbeit.

Im Zentrum standen der Austausch von Erfahrungen, Herausforderungen und Plänen der beteiligten Organisationen bzw. Zielgruppen, darunter Menschen mit Lernschwierigkeiten und besonderen Bedürfnissen, Personen mit psychischen Krankheiten, Klient*innen bzw. (Selbst-)VertreterInnen von MigrantInnenorganisationen und -beratungsstellen, Beschäftigungs- und Jugendprojekten.

Einige waren sich alle TeilnehmerInnen, dass der Bedarf an Vernetzung und gemeinsamer Entwicklungsarbeit in Sachen Selbstvertretung, Partizipation und Selbstorganisation von KlientInnen noch groß ist. Entsprechend positiv wurde die Initiative des Ilse Arlt Instituts aufgenommen und großes Interesse an weiterer Vernetzungsarbeit und Engagement im geplanten KlientInnen-Beirat für die Abteilung Soziale Arbeit bekundet. Mittel- und langfristig sollen dabei auch Möglichkeiten der Beteiligung von KlientInnen in der Lehre entwickelt und gemeinsame Veranstaltungen von KlientInnen, UnterstützerInnen, Lehrenden und Studierenden geplant werden. Auch der Aufbau einer umfassenden Inklusions-Plattform wird gewünscht.

Eine derartige Initiative einer Fachhochschule ist in Österreich bislang einzigartig, das Ilse Arlt Institut trägt damit weiter wegweisend zur Stärkung gelebter Inklusion bei.